top of page

Nachhaltig handeln

Ein Blick auf die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und konkrete Beispiele wie sich Unternehmen mit ihren Mitarbeitern zusammen dieser Strategie anschließen können und sollten!

Als Autorin für den Ratgeber „Der Nachhaltigkeits-Kompass“ und das Kochbuch „OnTop – Das Kochbuch“, in denen ich Menschen dazu motiviere, nachhaltig im Alltag zu handeln, schaue ich auch auf Bewegungen und Handlungen der Bundesregieung und Organisationen. Wir alle wissen, wie wichtig es ist, unseren Planeten zu schützen und die globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen.


Heute möchte ich Euch einen Überblick über die aktuelle Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und deren Bedeutung für unsere Bemühungen zur nachhaltigen Entwicklung geben.


Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) und ihre Bedeutung

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, kurz DNS, ist ein wichtiger Leitfaden für die Bemühungen der Bundesregierung, die globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen. Die Strategie wurde erstmals im März 2001 veröffentlicht und wird alle vier Jahre aktualisiert. Die nächste Aktualisierung steht im Winter 2024 an, nachdem ein erster Entwurf der DNS veröffentlicht wurde. Doch was genau ist das Ziel dieser Strategie?


Gemeinschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit

Die Bundesregierung betont die Notwendigkeit einer breiten Beteiligung aus allen Bereichen der Gesellschaft, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftswerk, bei dem Wissenschaft, Wirtschaft und die gesamte Bevölkerung eine wichtige Rolle spielen. In den Jahren 2019/2020 haben sich rund 1.500 Bürgerinnen und Bürger bundesweit an den Gesprächen zur Weiterentwicklung beteiligt. Dies zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit die Menschen bewegt und sie bereit sind, sich aktiv einzubringen.


Indikatoren für den Fortschritt

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie nutzt Indikatoren, um den Fortschritt bei der Umsetzung zu messen. Auf der Online-Plattform des Statistischen Bundesamtes sind diese Indikatoren für die gesamte Bevölkerung zugänglich. Sie bieten aktuelle Daten zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland und zeigen den Grad der Zielerreichung im Zeitverlauf. Dies ermöglicht es den Bürgern, die Entwicklung der Nachhaltigkeitsziele transparent zu verfolgen. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie orientiert sich seit 2016 an den Zielen der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Die Agenda 2030 umfasst 17 Nachhaltigkeitsziele, die weltweit bis 2030 erreicht werden sollen.


Die Herausforderungen der internationalen Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sind international und betreffen nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Welt. Die Bundesregierung engagiert sich daher auch auf internationaler Ebene, um die Umsetzung dieser Ziele zu fördern. Dies kann beispielsweise durch Entwicklungszusammenarbeit und die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen geschehen. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass die Umsetzung der SDGs bis 2030 derzeit in Gefahr ist. Die steigende Zahl hungerleidender Menschen weltweit und die Probleme bei der Bereitstellung sanitärer Grundversorgung zeigen, dass es noch viel zu tun gibt, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.


Unser Beitrag zur nachhaltigen Zukunft

Als Autorin des „Nachhaltigkeits-Kompasses“ und des Kochbuchs „OnTop – Das Kochbuch“ sehe ich es als meine Mission, Menschen zu motivieren, nachhaltig im Alltag zu handeln. Dies schließt den bewussten Konsum, nachhaltiges Arbeiten, umweltfreundliches Reisen, verantwortungsbewusstes Kochen und Einkaufen mit ein. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie bietet uns einen klaren Fahrplan, um diese Ziele zu erreichen. Wir alle können unseren Teil dazu beitragen, die globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen. Besonders Firmen haben einen erheblichen Hebel in der Hand, hier Unterstützung zu leisten!


Hier einige Beispiele dafür, wie Unternehmen zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 beitragen können und ihre wertvolle Ressource "Mitarbeiter" mitnimmt:


Nachhaltige Lieferketten etablieren

Unternehmen können sicherstellen, dass ihre Lieferketten nachhaltig sind. Dies umfasst den Einsatz umweltfreundlicher Beschaffungspraktiken, die Förderung fairer Arbeit und die Reduzierung von Emissionen im gesamten Produktionsprozess.

  • Mitarbeiterbindung: Schulungen und Workshops für Mitarbeiter, um sie in die Bedeutung nachhaltiger Lieferketten einzuführen und ihre Rolle in diesem Prozess zu betonen.

Energieeffizienz steigern

Unternehmen können ihre Energieeffizienz verbessern, indem sie in erneuerbare Energien investieren, energieeffiziente Technologien einführen und ihre Gebäude- und Betriebsabläufe optimieren. Dies trägt zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei.

  • Mitarbeiterbeteiligung: Mitarbeiter aktiv in Energieeinsparungsinitiativen einbinden, ihre Ideen für effiziente Technologien sammeln und Anreize für energiebewusstes Verhalten schaffen.

Abfallreduktion und Recycling fördern

Unternehmen können Abfall reduzieren, indem sie ressourceneffiziente Produktionsverfahren einführen und Recycling fördern. Das Vermeiden von Einwegplastik und die Förderung von wiederverwendbaren Verpackungen sind Beispiele für Maßnahmen.

  • Mitarbeiterbewusstsein: Sensibilisierungsprogramme für Mitarbeiter starten, um ihre Rolle bei der Abfallreduktion zu betonen, und sie dazu ermutigen, recyclingfreundliche Praktiken in ihren Arbeitsbereichen zu implementieren.

Soziale Verantwortung übernehmen

Unternehmen können soziale Verantwortung übernehmen, indem sie faire Arbeitsbedingungen sicherstellen, Chancengleichheit fördern und sich für die Gemeinschaften, in denen sie tätig sind, engagieren. Dies kann in Form von sozialen Projekten und Spenden erfolgen.

  • Gesundheitsförderung: Implementierung von Programmen am Arbeitsplatz die dazu beitragen einen gesunden und vitalen Lebensstil zu fördern, Förderung von regionalen Organisationen und Programmen und das aktive Einbilden der Mitarbeiter für eine starke Identifizierung der Nachhaltigkeitsziele.

Innovation und Technologie nutzen

Unternehmen können innovative Technologien und Lösungen entwickeln, die zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen. Dies kann die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte, Dienstleistungen und Prozesse umfassen.

  • Mitarbeiterideen fördern: Einen Innovationsrahmen schaffen, der es Mitarbeitern ermöglicht, Ideen für umweltfreundliche Produkte oder Prozesse vorzuschlagen, und diese Ideen bei ihrer Umsetzung unterstützen.

Transparenz und Berichterstattung

Unternehmen können transparent über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen berichten, einschließlich Umweltauswirkungen, sozialer Verantwortung und Governance. Dies fördert die Rechenschaftspflicht und ermöglicht es den Stakeholdern, die Fortschritte zu verfolgen.

  • Mitarbeiterpartizipation: Mitarbeiter in den Berichtsprozess einbinden, ihnen Einblick in die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens geben und ihre Rückmeldungen aktiv berücksichtigen.

Kooperationen und Partnerschaften eingehen

Unternehmen können mit anderen Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und Regierungen zusammenarbeiten, um gemeinsame Lösungen für nachhaltige Herausforderungen zu finden. Solche Partnerschaften können die Ressourceneffizienz erhöhen und den Einfluss erweitern.

  • Teamarbeit fördern: Mitarbeiter dazu ermutigen, sich an externen Kooperationen und Partnerschaften zu beteiligen, um gemeinsam Lösungen für nachhaltige Herausforderungen zu finden.

Bildung und Bewusstseinsbildung

Unternehmen können Bildungsprogramme und Initiativen starten, um Mitarbeiter, Kunden und die breitere Öffentlichkeit für Nachhaltigkeitsthemen zu sensibilisieren. Dies trägt dazu bei, ein Verständnis für die Ziele und Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung zu fördern.

  • Mitarbeiterempowerment: Schulungen und Bildungsprogramme für Mitarbeiter starten, um ihr Verständnis für Nachhaltigkeitsthemen zu vertiefen und sie als Botschafter für diese Werte zu stärken.

Wassermanagement optimieren

Unternehmen, insbesondere solche in wasserintensiven Branchen, können Wassermanagementstrategien entwickeln, um den Wasserverbrauch zu reduzieren, die Wasserqualität zu verbessern und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasserressourcen sicherzustellen.

  • Mitarbeiterinitiativen unterstützen: Mitarbeiter dazu ermutigen, Ideen für effizientes Wassermanagement vorzuschlagen und sie in die Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs einzubeziehen.

Kreislaufwirtschaft fördern

Unternehmen können Modelle der Kreislaufwirtschaft implementieren, bei denen Produkte und Materialien wiederverwendet, recycelt oder repariert werden, anstatt sie nach einmaliger Verwendung wegzuwerfen.

  • Mitarbeiterengagement in Recyclingprozessen: Mitarbeiter aktiv in die Umsetzung von Kreislaufwirtschaftsmodellen einbeziehen, von der Produktentwicklung bis zur Entsorgung.

Diese Beispiele verdeutlichen, wie Unternehmen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele spielen können. Durch nachhaltiges Wirtschaften können sie nicht nur ökologische und soziale Verantwortung übernehmen, sondern auch langfristige Geschäftsvorteile und eine positive Wirkung auf die Gesellschaft erzielen.


Doch wo stecken die Probleme der Unternehmen anzufangen, diese Möglichkeiten umzusetzen?


Lasst uns gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten und Ideen, Hürden und Vorhaben zu teilen, um Anreize zu schaffen und Lösungen zu bieten.


Wo siehst du Hürden oder hast du Hürden erlebt? Jeder Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zählt, und gemeinsam können wir einen bedeutenden Beitrag leisten.


bottom of page